Ungewöhnliche Linde

Eine ungewöhnliche mehrstämmige Linde wächst am Teichrand neben dem Landgut Lūznava.  Die Linde erzählt eine traurige Geschichte über die unerfüllte Liebe eines Bauermädchens. In der Zeiten der Gutbesitzern herrschte der Hauch der Kunst in Lūznava, weil die Besitzerin Eugenia Kierbedź eine große Kunstfreundin war, und die jungen Talente unterstützt und zu Besuch in Lūznava eingeladen hat. Die aus verschiedenen Ländern gekommenen Künstler luden ein Bauermädchen als Model ein. Das Mädchen verliebte sich in einem der Künstler, aber er ging im Herbst nach Hause und versprach, im nächsten Frühling wiederzukommen.  In Erwartung des Frühlings und des Liebsten pflanzte das Mädchen gelbe Tulpen als Symbol der Sehnsucht am Teichrand. Aber der Künstler kehrte weder im nächsten, noch im übernächsten Frühling zurück.  Das Herz des Mädchens zerbrach, abereine Linde mit 21 Stämmen wuchsin der schönen Tulpenwiese als Erinnerung an die Liebe des einundzwanzigjährigen Mädchens auf.

Wenn Sie sich eine echte und starke Liebe wünschen, müssen Sie in der Mitte der Stämme einsteigen!

Über das versteckte Geld

Am Anfang des Ersten Weltkriegs war die Gutsbesitzerin gezwungen, das Landgut zu verlassen und auszureisen. In der Hoffnung, dass sie irgendwann zurückkehren wird, hat sie das Geld und einige Schmucksachen in einem Teich hineingeworfen. Wenn man um Mitternacht aufmerksam in die Teiche hineinschaut, kann man die Widerspiegelung der schimmernden Lichtensehen, die sinddann die Schätze der Gutsbesitzerin.

Gute Dame des Landguts Lūznava

Es gibt eine Erzählung, dass die Seele der Gutsbesitzerin Eugenia Kierbedź oder die Gute Dame nach ihrem Tod ins Lūznava zurückgekehrtist, weil sie die besten Jahre ihres Lebens hier verbracht hat. Sie war eine Künstlerin, Kunstkennerin und Mäzenatin, die die jungen Talente unterstützt hat. Und vielleicht dank ihrem unsichtbaren Beisein hat das Landgut relativ unberührt alle Mächte, Kriege, Neuordnungen überlebt und ist zu neuem Leben entstanden. Die, die spät im Landgut sich aufhalten, erzählen, dass man abends die Schritte der Guten Dame und die Quietschen der Treppe hören kann. Da das Landgut eine unglaublich gute und helle Aura hat, kann man denken, dass die Gute Dame die Gutsbesitzerin Eugenia ist, die einfach durch ihr Landgut spaziert und prüft, ob alles in Ordnung ist. 


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